Social Media beeinflusst die gesamte Medienlandschaft

 

Social Media beeinflusst heute mit einer Vielzahl von Plattformen und Tools die Medienlandschaft, und alle dienen der Kommunikation, Interaktion und dem Austausch. Das tolle ist: es kann sie jeder verwenden. Es wird kein Computer mehr benötigt, es reicht ein Smartphone, um sich mit der Welt zu verbinden und zu vernetzen.

Es gibt inzwischen 7,3 Milliarden Mobilfunkanschlüsse weltweit. Statistisch hat fast jeder Mensch auf dieser Erde einen Mobilfunkanschluss. Die tatsächliche Zahl ist durch Mehrfachnutzer natürlich geringer. Weltweit nutzen ca. 2,32 Milliarden Menschen regelmäßig ein Smartphone.

Alleine in Deutschland gibt es ungefähr 49 Millionen Menschen, die ein Smartphone nutzen. Das ist mehr als die Hälfte der Bevölkerung! Zählt man zur mobilen Kommunikation noch die Tablets dazu, sind stationäre PCs in der täglichen Nutzung bereits seit 2014 locker überholt worden. Laut einer Studie verbringen die deutschen Onliner im mobilen Internet gut 90 Minuten pro Tag!

Social Media beeinflusst die Medienlandschaft

Warum das interessant ist? Wir reden hier von einem Zeitraum von 11 Jahren, in dem sich unglaublich viel verändert hat! Denn der Siegeszug des Smartphones begann mit der Vorstellung des ersten IPhones im Jahr 2007. Alle anderen großen Erfindungen im letzten Jahrhundert haben ungleich länger gebraucht, um sich auch nur annähernd so schnell durchzusetzen und Einfluss zu gewinnen.

Social Media ist erst durch das Smartphone zum Mitmachweb geworden. Was genau beinhaltet denn nun Social Media alles? Die ganzen verschiedenen Plattformen lassen sich folgendermaßen einteilen:

  • soziale Netzwerke (z. B. Facebook, Google +, Twitter)
  • Business-Plattformen (XING, LinkedIn)
  • Foto- und Videonetzwerke (YouTube, Vimeo, Periscope, Vine)
  • Mobile Communitys (z. B. Instagram, Snapchat)
  • Messenger-Dienste (z. B. WhatsApp, Facebook Messenger)
  • Blogs (z. B. Corporate Blogs, Tumblr)
  • Foren und Bewertungsplattformen (z. B. gutefrage.net)
  • Open-Source-Plattformen (z. B. Wikipedia)
  • Musik- und Audioplattformen (z. B. Spotify, Soundcloud, Deezer, Podcasts)
  • Sharing-Plattformen (z. B. Slideshare, Scribd, medium.com)

Es gibt selbstverständlich Überschneidungen, so ist Snapchat ein mobiles soziales Netzwerk, in dem vor allem Fotos und Videos ausgetauscht werden.

Marketing mit Snapchat oder WhatsApp – geht das?

Und ob das geht! Es kommt nur auf die richtige Strategie an. Und in der wird entschieden, welche Social Media Plattform sinnvoll für welches Unternehmen ist.

Wenn euer idealer Kunde seine Kaufentscheidung überwiegend mithilfe von Informationen trifft, die er mittels seines Smartphones aufnimmt, wenn sich dessen Leben also mittlerweile hauptsächlich mobil abspielt, dann könnte sich dieser Kanal lohnen. Interessant ist in diesem Zusammenhang mit Sicherheit, dass die junge Zielgruppe der 14- bis 29-jährigen gerade von Facebook zugunsten der Messenger-Dienste abwandert.

Hier ist ein zwei Beispiele für die Nutzung von WhatsApp: Galileo nutzt die App, um auf bevorstehende Sendungen oder auf aktuelle Nachrichten aus der Online-Redaktion hinzuweisen.

Viele denken, die Kirche ist nicht mehr modern. Dabei hat das Bistum Essen bereits 2015 von Palmsonntag bis Ostermontag die Nachrichten zur Ostergeschichte per WhatsApp versendet. Knapp 24 Stunden nach Bekanntgabe der Aktion gab es bereits über 2.000 Teilnehmer. Insgesamt erreichten sie mehr als 6.500 Teilnehmer. Eine beeindruckende Zahl für so ein Angebot.

Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Nachricht in WhatsApp tatsächlich auch gelesen wird, ist weitaus höher als bei einem Facebook-Posting. Die Kunden werden genau dann erreicht, wenn sie gerade Zeit haben. WhatsApp liegt mittlerweile in der täglichen Nutzung weit vor Facebook.

Sogar mit einem so vergänglichen Tool wie Snapchat wird heute erfolgreiches Social-Media-Marketing betrieben. Snapchat ist eine Messaging-App, mit der Bilder und Videos – sogenannte Snaps – von Handy zu Handy verschickt werden. Diese kurzen Snaps haben eine Maximaldauer von 10 Sekunden und löschen sich nach 24 Stunden automatisch. Vergänglicher geht es nicht. Jeder Empfänger kann den Inhalt nur einmal sehen. Allerdings können Bilder und Videos mehrmals angeschaut werden, verfallen allerdings trotzdem nach 24 Stunden.

Snapchat ist ein perfektes Tool für Storytelling. Die Unternehmen, die das nutzen, erzählen damit kleine Geschichten: ein Blick hinter die Kulissen oder was auf Baustellen passiert. Der Kondomhersteller Einhorn aus Berlin hat in kurzer Zeit vierstellige Abrufzahlen seiner kleinen Snaps geschafft und ist damit bei seiner Zielgruppe enorm erfolgreich!

Wie auch immer: Social Media ist heute der Kanal, um mit seinen Kunden in einen beständigen Dialog zu treten!

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